Ökumenische Gottesdienste

Zweimal im Jahr feiern die Partnergemeinden und Partnergruppen im Ökumenischen Zentrum einen gemeinsamen Gottesdienst, den Ökumenischen Gottesdienst. Dazu werden die Kapellen zum Saal hin geöffnet, so dass ein großer, festlicher Gottesdienstraum entsteht. Die Chöre und Musikgruppen der drei Gemeinden loben Gott in ihrer jeweiligen Tradition oder auch gemeinsam, es wird gesungen, geflötet und getrommelt. Der Gottesdienst, der nach einer besonderen ökumenischen Liturgie gefeiert wird, endet mit einem Agapemahl, zu dem das Brot in der Serbische Kapelle gesegnet und von den Geistlichen der drei Gemeinden ausgeteilt wird. Anschließend gibt es einen Imbiss, zu dem alle beteiligten Gruppen etwas beitragen.




Ökumenischer Gottesdienst 
Sonntag 26. Februar 2017 um 10 Uhr

Feindesliebe – ist das möglich?    Lukas 6,32-35

Gemeinsamer Gottesdienst

aller Gemeinden

im Ökumenischen Zentrum Christuskirche


Sonntag 26. Februar 2017 um 10:00 Uhr

Wir laden Sie ein, mit uns zu feiern, Lieder aus der weltweiten Ökumene zu singen, zu beten, Gottes Wort zu hören, Agapemahl zu feiern und Gemeinschaft zu erleben!
Gemeinsam haben wir den Gottesdienst zum Thema Feindesliebe (Lukas 6,32 - 35) vorbereitet.

Bleiben Sie zum anschließenden Imbiss!










„Den Frieden lasse ich euch …“

Johannes 14, 27


Gemeinsamer Gottesdienst aller Gemeinden des Ökumenischen Zentrums Christuskirche


Sonntag, 28. Februar 2016, 10 Uhr


Wir laden Sie ein, mit der serbisch-orthodoxen Gemeinde, der Evangelischen Oromogemeinde, der chinesischen Gemeinde und der Christus Immanuel Gemeinde Gottesdienst zu feiern.

Wir werden Lieder aus der weltweiten Ökumene singen, gemeinsam beten, miteinander Agapemahl feiern und im Predigtteil Worte Jesu zum Frieden aus der Passionsgeschichte im Johannesevangelium auf uns wirken lassen.

Welchen Frieden lässt Jesus Christus uns? Welchen Frieden gibt er uns?
Wie kann unser Herz mitten in einer schrecklichen Welt „nicht erschrecken“?
Wir bedenken den Bibeltext aus der Perspektive unserer vier Gemeinden.

Die Friedenspfarrerin der EKHN, Sabine Müller-Langsdorf, wird den Bogen spannen zur Einladung des Ökumenischen Rates der Kirchen, dass wir uns auf einen „Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens“machen.

Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Verweilen bei einem Imbiss eingeladen.

Beiträge zum Buffet sind willkommen!


Predigt zu „Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!“ (Joh. 14, 27)

Den Frieden lasse ich euch - das war eine übliche Grußformel zwischen den Juden. Es ist der Zuspruch von Frieden und Glück. Das war damals viel mehr als eine hohle Formel und kein leerer Wunsch. Das kam von IHM, der die Macht hat Frieden zu stiften und diesen allen zuzusprechen und besonders den betrübten Seelen. Das kam von Christus – dem Friedensfürst. Wie ein sterbender Vater sein Vermächtnis seinen Kindern hinterlässt. Christus hat seinen Jüngern und Jüngerinnen seinen Frieden zugesprochen. Frieden ist ein wertvoller Schatz der nicht durch Geld zu kaufen ist. Durch seine immerwährende Liebe, Geduld und Gnade gibt Gott der Menschheit Frieden. Es ist der Wille Gottes, dass Friede und seine Ordnung des Lebens in der Welt herrschen und nicht Gewalt, Unordnung und Chaos.

Auf der persönlichen Ebene bedeutet dies Reue und Annahme der Vergebung der Sünden durch den Glauben. Christus stellt die Menschenliebe Gottes und die Nächstenliebe wieder her. Wir Menschen brauchen den inneren Frieden – den Frieden von Herz und Sinnen. Die betrübte Seele braucht Gottes Frieden, die unser menschliches Verstehen übersteigt. Wir Christen sind in die Nachfolge gerufen den Frieden auszubreiten.

Wir sollen der mit Hass, Gewalt und Krieg erfüllten Welt den Frieden Gottes verkündigen. Das ist keine leichte Aufgabe.

Der Friedensauftrag ist Beziehungsarbeit und eine Aufgabe für die Kirche in der Verkündigung des Evangeliums und Verbreitung der Friedens Botschaft an die Menschheit. Christus hat diese Botschaft seinen Jüngerinnen und Jüngern hinterlassen. Paulus bezieht sich darauf in 2. Korinther 5,19: „Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.“ Diese wichtige Botschaft wurde der Kirche gegeben.

Aber das ist keine einfache Aufgabe. Um Frieden aufzubauen, müssen die Ursachen der Gewalt, Krieg und Ungerechtigkeit angesprochen werden. Es gibt dazu keinen anderen besseren Weg um dies zu tun als durch friedvolle Wege und ohne Gewalt. Und dies ist eine riskante und gefährliche Aufgabe, die Millionen Menschen das Leben kostet. Das ist es warum meine eigenen Leute in Äthiopien leiden, sie werden getötet, gejagt, ins Gefängnis geworfen und gezwungen im Exil zu leben. Nicht weil sie Verbrechen begehen, aber weil sie ihre Rechte durch friedliche Demonstrationen und Proteste einfordern. In vielen verschiedenen Teilen der Welt passieren heute gewalttätige Konflikte, Kriege und die Vertreibung von Menschen von ihrem Zuhause. Sie werden Flüchtlinge und all diese Unsicherheiten scheinen das Gegenteil von dem zu sein, was Christus seinen Jüngern versprochen hat. Aber das ist nicht wahr. Frieden meint nicht Beschaulichkeit oder die Abwesenheit von Gewalt in Unsicherheit. Frieden meint nicht absolute Sicherheit und Geborgenheit. Aber es meint ruhig und stabil inmitten von Chaos und Instabilität zu bleiben. Und das ist nur möglich durch den Glauben und die Hoffnung in den Gott des Friedens. Amen

Pfarrer Merga Negeri


Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes.

Jeder Mensch und jede Gesellschaft strebt im Laufe des Daseins nach etwas Besserem und etwas Höherem. Den Weg zu diesem Ideal kann man den Pilgerweg unseres Lebens nennen.

Ich möchte an dieser Stelle, den Weg der serbisch-orthodoxen Gemeinde in Frankfurt kurz beschreiben. In den frühen 60er Jahren, aufgrund von Arbeitslosigkeit, schlechten materiellen Umständen und ungünstigen politischen Wendungen, zog ein großer Teil der Bevölkerung aus dem ehemaligen Staat Jugoslawien aus ihrer Heimat, auf der Suche nach einer besseren Zukunft in einem fremden Land. Im Zuge dessen kamen viele Serben nach Deutschland. Dieses Volk hat hier Arbeit gefunden, Familien gegründet und eine bessere, sichere Zukunft geschaffen. Auf seiner Pilgerreise hat das serbische Volk alles gefunden, was für das materielle Wohl notwendig ist. Aber für die geistlichen Bedürfnisse fand es fast nichts.

Zu dieser Zeit gab es nur wenige serbisch-orthodoxe Kirchen. Und diese unterstanden der russisch-orthodoxen Auslandskirche, die wie die serbische Kirche aus einem Land stammt, in der sie unter dem Kommunismus litt. Orthodoxe Serben durften ihre Kirche nicht aufsuchen, aus Furcht vor politischer Tortur in ihrem Herkunftsland. So wurden sie eine kritische Masse und Zielgruppe von Sekten und verschiedenen satanistischen und spirituellen Gesellschaften.

Das serbisch-orthodoxe Patriarchat in Belgrad wusste von diesem Problem, war aber aufgrund der politischen Situation, nicht in der Lage, etwas zu unternehmen. Doch wie die Sonne, die den Nebel durchdringt, kam das Angebot der evangelischen Kirche, der serbisch-orthodoxen Kirche zu helfen. Dem Patriarchat wurde angeboten, seine Bischöfe und Priester nach Deutschland zu entsenden. Darüber hinaus, übernahm die evangelische Kirche die finanzielle Unterhaltung der Priester und sie bot ihre Kirchen als Räumlichkeit für den orthodoxen Gottesdienst an. So wie das serbische Volk seinen Pilgerreise zu einer besseren Zukunft antrat, so hat auch die serbisch-orthodoxe Kirche eine Pilgerreise in ein fernes Land unternommen. Vor dreieinhalb Jahrzehnten führte dieser Pilgerweg die serbisch-orthodoxe Kirche hier in das Ökumenische Zentrum Christuskirche. In genau dieser Kirche hat die evangelische Gemeinde nicht nur ihre Gastfreundschaft bewiesen, sondern betrachteten ihre Gäste als Partner in der christlichen Mission. Dank ihrer Gastgeber, verwandelte sie sich die kleine serbische Gemeinschaft in eine große kirchliche Gemeinde. Die evangelische Gemeinde hat ihren Gästen dabei materiell und finanziell geholfen. Sie half außerdem bei der Einrichtung einer serbischen Schule, eines internen orthodoxen Religionsunterrichts, Kirchenchors, Ikonographie-Kurses und vielen weiteren Aktivitäten in der serbisch-orthodoxen Kirche in Frankfurt.

Zu der Zeit des tragischen Krieges in Jugoslawien, waren die Gastgeber, trotz aller politischen und medialen Kampagnen, großzügig gegenüber den Serben und die Räume dieser Kirche waren Sammellager für humanitäre Hilfe für die vom Krieg betroffenen Menschen. Dank des Verständnisses und Großzügigkeit unserer Gastgeber, besitzt die serbischorthodoxe Kirche heute eine eigene orthodoxe Kirchel, aber wir genießen auch weiterhin die Gastfreundschaft in dieser Kirche. Hier sind wir unter einem Dach mit Deutschen, Oromo und Chinesen. In der neuen Kirche teilen wir die Räume mit den Koreanern, die einst ebenfalls im Ökumenischen Zentrum ihre Pilgerreise in eine bessere Zukunft und die christliche Mission unter ihren Landsleuten begonnen haben. Heute stehen wir wieder – Gott sei Dank – zusammen, Seite an Seite. So wie damals die evangelische Kirche der serbischen Kirche auf ihrer Pilgerreise den Weg geebnet hat, so unterstützt die serbische Kirche heute die koptisch-orthodoxen Christen aus Äthiopien.

Zum Schluss möchte ich etwas persönliches Sagen. All deine Mühen, etwas gutes und dienliches zu tun und zu verwirklichen, sind dein persönlicher Pilgerweg. Vielleicht wirst du dein Ziel nicht erreichen, vielleicht existiert dein Ziel nicht, aber der Weg dorthin ist interessant und anziehend. Auf diesem Weg gibt es viele Aufstiege und Fälle, Freude und Trauer, viele Betrüger und Räuber, aber auch viele gute Menschen, die dir ihre Hand reichen, wenn es am aller nötigsten ist.

Die ausgestreckte Hand eines guten Menschen ist nichts anderes als die Anwesenheit Gottes unter uns und ein Beweis seiner Sorge um dich und deinen Lebensweg. Deshalb habe keine Angst, deine Pilgerreise anzutreten. Wenn du die Angst besiegst, findest du deinen Frieden. Wenn du den Frieden findest, erkennst du den Herren. Und wenn du den Herren erkennst, frage ihn dasselbe, was ihn auch der Apostel Petrus, gemäß der Überlieferung, an den Toren Roms fragte: „Quo vadis, domine?“, Wohin gehst du, Herr? Wahrscheinlich wirst du, direkt oder indirekt, folgende Antwort bekommen: Du denkst, dass ich dich auf deinem Weg begleite, aber eigentlich führe ich dich dorthin, wo ich möchte, dass du ankommst. Zum Ziel, von dem du noch nichts weißt. Wenn du es erfahren willst, bleibe bis zum Ende bei mir. Du wirst deinen Frieden finden - und dein Ziel. Amen.

Priester Stojan Barjaktarevic


"Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht." (Johannes 14, 27)

Jesus spricht diese Worte kurz vor seinem Tod. Er wußte, was ihm passieren wird. Er wußte, dass sich die Jünger erschrecken und sich fürchten. Deshalb sagt er diese Worte.

Wir leben heute in einer Welt voller Sorgen und Ängsten. Egal ob diese durch uns selbst, durch nahestehende Verwandte, durch die Gemeinde oder die Stadt, in der wir leben, ausgelöst wird . Die Wirtschaftskrise hat uns Sorgen bereitet, auch wenn die Wirtschaftskrise überwunden ist und die wirtschaftliche Situation sich jetzt verbessert hat, machen wir uns dennoch weiter Sorgen. Das Leben in der heutige Welt löst in uns viele Sorgen und Ängsten aus, welche verbreitet werden durch Menschen aus unserem Umfeld, durch die Nachrichten, Medien, Politiker, Experten, Organisationen oder führende Personen des Landes. Diese verschiedene Umstände bereiten uns Sorgen und Ängsten, zu Jesu Zeiten und auch in unserer heutigen Zeit sind diese Umstände von großer Bedeutung. Aber der Herr hat uns ein Herz versprochen, das ist ein Herz, das sich nicht zu erschrecken und zu fürchten braucht, weil er uns seinen Frieden gibt.

Auch wenn es in unserem Umfeld tausend Gründe gibt sich zu sorgen und zu ängstigen, haben wir einen Grund uns nicht zu erschrecken und nicht zu fürchten, weil Jesus uns dies versprochen hat. Die Jünger Jesu haben Gottes Worte befolgt und das Evangelium ist bis nach Europagekommen. Die gläubigen Geschwister in Europa waren Gott gehorsam und haben mit all ihrer Macht und ihrem Mut das Evangelium in die ganze Welt verbreitet. Und wenn wir Gott gehorchen, haben Sorgen und Ängsten keine Macht und Einfluss in unser Leben, somit können wir ein Leben in Überfluss führen.

Gerechtigkeit und Frieden ist wie das verheißene Land, das wir betreten, Gott hat uns mit dem „Waffen" des Sieges ausgerüstet, Sei stark, erschrecke nicht und fürchte nicht. Pilgerweg bedeutet einfach Gottes Worte zu gehorchen und danach zu handeln. Denn Jesus sagt: „Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“ Amen

Xinfu Wen











Ökumenischer Gottesdienst am 27. September 2015

am 27. September haben wir nach langer Bauzeit den großen Saal mit einem ÖZ-Gottesdienst neu beleben können. Nach den Worten von Herrn Ingo Schumacher heißt die wohltuende neue Farbe bis zur halben Höhe des Raumes „schlamm“. Es fällt schwer, sie genauer zu definieren. Es ist ein Gemisch von hellem Ocker, hellem Rosé und hellem Blau. Dahinter verbirgt sich das neue Heizsystem. Wir sollen unbedingt vermeiden, dass Nägel oder Haken in diesen Teil der Wand eingeschlagen werden. Die neue Farbgestaltung der Wände hat inspirierende Predigten und Worte von Priester Stojan Bajaktarevic, Xinfu Wen, Pfarrer Merga Negeri und Pfarrerin Gisela Egler- Köksal getragen. Solche seien unsere geistigen Nägel und Haken. Erinnern wir uns an die verschiedenen Auslegungen von Johannes 16, 20-24. Priester Bajaktarevic sprach von den Emotionen Trauer und Hoffnung, die in unserem Leben untrennbar miteinander verbunden sind. Von der Trauer von Adam und Eva, als sie aus dem Paradies vertrieben wurden. Von der vielfältigen Hoffnung auf einen Erlöser in den alttestamentarischen Geschichten. Von der Trauer der Apostel nach dem Tod Christi, der Angst vor demselben Schicksal und neuer Hoffnung und Erwartung, die in aller Geduld durch Krankheit, Krieg, Verfolgung, Hunger und Naturkatastrophen doch immer wieder geprüft wird. Xinfu Wen betonte die Bedeutung der Beziehung eines Kindes zu Mutter und Vater. Ohne Beziehung ist kein Vertrauen! Und übertrug diese Erkenntnis auf unsere Gottesbeziehung und unsere Beziehung zu Jesus. Pfarrer Negeri hob das Gebet als große Lehre der Bibel hervor. Als Weg des Umgangs mit Trauer und Hoffnung. Als Anerkennung unserer Abhängigkeit von Gott. Als Verheißung unserer Bedürftigkeit. Ein Terzett unterstützte diese Aussagen mit serbischem liturgischem Gesang. Der Oromo-Chor verlieh der Gemeinde Schwingen. Koreanische Sängerinnen öffneten die Herzen weit.

HM



ÖZ-Gottesdienst am 22. Februar 2015

Foto: Stefan Tuntke

Predigt zu „Nehmt einander ein, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob!“ (Römer 15,7)

… wie Christus euch angenommen hat. – Pfarrer Merga Negeri

Paulus schreibt an die Christen und Christinnen in Rom. Er sagt, dass sie einander annehmen sollen, wie Christus sie angenommen hat. Um diesen Text besser zu verstehen, sollte man wissen, was vorher passierte. In Kapitel 14 redet Paulus über die starken und die schwachen Christen und Christinnen. Dies sind Juden und Nichtjuden (Heiden).

Es gab unterschiedliche Meinungen und Streit darüber, wie das Christsein im Alltag gelebt werden könnte, z.B., ob man Fleisch isst oder nicht isst (14,3). Darüber hinaus beurteilen und kritisieren sie einander. Paulus versteht, dass Streit und einander Verurteilen zur Spaltung führt, nicht zur Einheit und zum Miteinanderwachsen.

Deswegen, sagt er, anstatt miteinander über unterschiedliche Meinungen zu streiten und sich gegenseitig zu kritisieren, sollten sie einander annehmen. Die Starken sollten auf die Schwachen Rücksichtnehmen. „Den Schwachen im Glauben nehmt an und streitet nicht über Meinungen“ (14,1). In Römer Kapitel 15,7 hat er das gleiche Thema wiederholt, das einander Annehmen. Er bezieht sich das Thema mit wie Christus uns angenommen hat.

Nehmt einander an, sagt er. Hier handelt es sich um die Gemeinschaft der Gläubigen, dass sie einander akzeptieren, einander unterstützen und einander dienen. Sie sollten ihre schwachen Brüder und Schwester helfen, damit stärken sie ihren Glauben. Es sollte keine Isolation und Ausgrenzungen geben, sondern gegenseitige Akzeptanz und Unterstützung.

Wie Christus euch angenommen hat, sagt er. Der Grund wieso Christen und Christinnen einander annehmen sollten, ist das Christus uns angenommen hat. Wie hat er uns angenommen? Mit Liebe und Vergebung. Er hat nicht uns verurteilt und kritisiert. Er hat sich nicht von der Menschheit distanziert.

Für mich gibt es keine andere aussagekräftige Erklärung als Johannes 3,16 wenn es um Gottes Liebe für die Menschheit geht. „Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben.“

Römer 5,6, „Denn Christus ist schon zu der Zeit, als wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben“. Das war unsere Situation als Christus zu dieser Welt kam. Wir waren in der Gewalt der Sünde und gottlose Menschen. Wir waren noch schwach als er uns angenommen hat. Er hat uns zur Gemeinschaft angenommen.

Wie sollen wir, als Christen und Christinnen, einander annehmen? – Xinfu Wen

Für mich wird dies am deutlichsten an der Geschichte des barmherzigen Samariters, die im Lukasevangelium steht.

Drei Lebensweisen werden dort beschrieben:

1. Deines ist meines. – Beispiel: die Räuber
2. Meines ist meines. – Beispiel: religiöses Verhalten, dass sich selbst in den
                                               Mittelpunkt  stellt
3. Meines ist deines. – Beispiel: Samariter

So lesen wir im Lukasevangelium (Lukas 10,25-37): Jesus antwortete dem Schriftgelehrte mit einer Geschichte:
Ein Mann wanderte von Jerusalem nach Jericho. Unterwegs wurde er von Räubern überfallen. Sie schlugen ihn zusammen, raubten ihn aus und ließen ihn halb tot liegen. Dann machten sie sich davon. (Lukas 10,30)

Alle, die an Jesus glauben, können nicht wie die Räuber handeln. Die Lebensweise: Deines ist Meines ist die Lebensweise der Räuber.

Zufällig kam bald darauf ein Priester vorbei. Er sah den Mann liegen und ging schnell auf der anderen Straßenseite weiter. Genauso verhielt sich ein Levit. Er sah zwar den verletzten Mann, aber er blieb nicht stehen, sondern machte einen großen Bogen um ihn. (Lukas 10,31-32)

Priester und Levit sind in Tempel um Gott zu dienen. Jesus fragt immer wieder an, ob die religiösen Gesetze wirklich den Menschen und Gott dienen. Auch Religion kann zum Besitz werden zu der Lebensweise: Meines ist meines.

Dann kam einer der verachtete Samariter vorbei. Als er den Verletzten sah, hatte er Mitleid mit ihm. Er beugte sich zu ihm hinunter, behandelte seine Wunden mit Öl und Wein und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier und brachte ihn in den nächsten Gasthof, wo er den Kranken besser pflegen und versorgen konnte. (Lukas 10,33-34)

Wer ist der verachtete Samariter? Jesus selber. Das Öl ist mein Öl, das Reittier ist mein Reittier, das Geld ist mein Geld, aber alles kann den in Not befindenden Menschen gegeben werden. Meines ist deines, die Lebensweise Jesu Christus.

Wie sollen wir, als Christen und Christinnen, einander annehmen?
Und auch deinen Mitmenschen sollst du so lieben wie dich selbst. (Lukas 10,27 )

… zu Gottes Lob. – Priester Stojan Barjaktarevic

Liebe Brüder und Schwestern,
im Römerbrief ermahnt uns der Apostel Paulus uns gegenseitig zu unterstützen, vor allem aber die Schwachen zu erbauen, sodass wir mit einem Herz und einem Mund Gott Vater und unseren Herrn Jesus Christus ehren können. Außerdem gebietet er uns, einander anzunehmen, so wie uns Christus zur Ehre Gottes angenommen hat.

In diesem Gebot ermahnt uns der Apostel Paulus, dass wir in allen Dingen Christus erkennen. Er ermutigt uns in allem Christi Ikone zu sein und in uns ein Bild Christi zu errichten. Ein Mensch, der in Christus lebt, kann wahrhaftig teilhaben am Lob Gottes, denn Gott wird nur in ihm gelobt. Christus selbst hat den Namen Gottes geehrt, damit die Ehre und Kraft des Vaters durch den Sohn erstrahlen kann. Und all dies geschah durch die wundervolle Kraft des heiligen Geistes. Christus ehrte Gott dadurch, dass er seinen Willen erfüllte. Er nahm unsere Schwäche auf sich und trägt uns in die Liebe Gottes. Der Vater sandte ebenfalls den Heiligen Geist, durch den die Kirche begründet wurde, die Gottes Namen lobpreist. So also ehrt sich die heilige Dreifaltigkeit allein durch den Akt der Erlösung selbst.

Die heilige Dreifaltigkeit ist an sich heilig, allmächtig und verehrt. Wenn dies so ist, welchen Sinn kann dann der Mensch für die Ehre Gottes haben? Braucht denn der von sich selbst aus verehrte Gott irgendeine Verehrung von Seiten des kleinen, sündigen und elenden Menschen? Natürlich kann der menschliche Lob ihn nicht erhöhen, ebenso wenig wie ihn die menschliche Lästerung erniedrigen kann. Der Mensch ist für die Lobpreisung nicht unersetzlich, sondern wurde durch Gottes heiliges Mysterium dazu berufen.

Dieses Mysterium liegt in der Erschaffung des Menschen selbst und auch in der Geburt und Person unserer Herrn Jesus Christus. Bei der Erschaffung selbst, ernannte er den Menschen zu einer Schöpfung nach seinem Bild indem er sagte „Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei.“ (1. Moses 1,26). Und so erschuf er den Menschen, der im Laufe seiner Geschichte die Sünde kennenlernte und sich vom Antlitz seines Schöpfers entfernte. Die Sünde des Menschen hat sich verbreitet und vermehrt in allen möglichen Varianten und der Mensch wurde schwächer und schwächer.

Ohne Hoffnung, ohne Trost, ohne Geduld, ohne Glauben und ohne Teilhabe am Lob Gottes. Damit der Mensch in seinen ursprünglichen Zustand zurückkehren konnte, war es notwendig, dass jemand all diese Schwächen auf sich nimmt und entfernt. Jemand musste ihn Gott annähern und ihn mit Gott versöhnen. Wer hätte dies tun können außer Gott selbst? So wurde Gott Mensch - „Emanuel“.

Gott wurde Mensch, damit er den Menschen vergöttlicht. Er nahm die Sünden auf sich und die Schwächen dieser Welt und schlug sie ans Kreuz. Durch seine Auferstehung bot er den Menschen Erlösung und durch seine Himmelfahrt nahm er die Menschliche Natur zur rechten des Throns Gottes.

Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Licht und ohne ihn kann der Mensch nicht im Lob Gottes teilhaben. Ich sage nicht, dass jemand der Christus nicht kennt oder ihn nicht als Sohn Gottes anerkennt, ihn nicht verehren kann. Natürlich kann er ihn mit dem Herzen und mit den Lippen verehren, aber er kann nicht am Lob Gottes teilhaben. Denn Gott ist schon von sich auch verehrt.

Aber wir sind in Christus getauft und in Christus gekleidet. Durch die Taufe lebt Christus in uns und er lebt in Gott. Mit der Taufe durch Wasser und den Heiligen Geist haben wir Gottes Bild erneut in uns errichtet, nach dem wir auch geschaffen sind. So sind wir eine Ikone Gottes geworden.

Als Ikone Gottes sind wir verpflichtet, immer mit Christus vor Augen zu leben, der die menschlichen Schwächen auf sich nahm. Deshalb sind auch wir verpflichtet, die Schwachen aufzunehmen, ohne zu urteilen. Gott nahm unsere Schwäche, um Gottes Namen zu preisen und so nehmen auch wir Christus auf, um an Gottes Lob teilzunehmen.

… und heute … – Pfarrerin Gisela Egler-Köksal

Unser Pauluswort meint auch heute: „Wir sind von Gott beschenkte und angenommene Menschen. Und das gilt für alle Menschen. Einander annehmen – heute sagen dazu eher: Respekt und solidarisches Handeln.

Wir wissen, wie gut Respekt tut und wie schmerzvoll mangelnder Respekt ist. Im Sinne Paulus einander anzunehmen ist stark genug unsere Gesellschaft zusammenzuhalten.

Das Wort „einander“ ist für das Verständnis von Zusammenhalt und Annahme zentral. Menschen sind handlungsfähig. Die Rollen wechseln im Laufe des Lebens: einmal empfangen wir Hilfe und ein anderes Mal geben wir Hilfe.

Wenn wir Menschen die Fähigkeit zum Handeln absprechen, ist dies eine grausame Form der Verachtung. Wie vielen Menschen wird die Fähigkeit zum Handeln heute abgesprochen bzw. sehr schwer gemacht: so z.B.: Flüchtlingen, Arbeitslosen, Mittellosen, Alten und Behinderten.

Paulus traut allen in der Gemeinschaft zu, annehmend handeln zu können. Innerhalb der Gemeinschaft Jesu Christi ist es keine Schande auf Hilfe angewiesen zu sein. Das ist für uns heute wichtig zu hören.

Paulus hat in eine Situation des Streites hineingeschrieben. Er wollte zerstrittene Gemeindegruppen in eine neue Haltung bringen. Das Wort, das hier mit „annehmen“ übersetzt wird, schließt Auseinandersetzung und Streit ein und verändert die Streitenden.

Welche Regeln sind hilfreich in einem Streit. Ich zitiere aus den Dialogregeln des Rats der Religionen hier in Frankfurt. Wir sollten sie sichtbar vor uns liegen haben in unlösbaren Streitsituationen. Sie sind Werkzeuge zum Einander annehmen.

1. Wir sind im Dialog untereinander die Lernenden.
2. Wir bringen uns gegenseitig „radikalen Respekt“ entgegen im Sinne einer aktiven
    Anerkennung.
3. Wir versetzen und fühlen uns in die Gesprächspartner hinein.
4. Wir arbeiten heraus, wo Vorurteile oder Annahmen unser eigenes Weltbild prägen.
5. Wir sind bereit, darzustellen, woher unsere Meinungen stammen und die Gegenseite
    zu hören und unsere eigenen Meinungen ggf. zu revidieren.“

Einander anzunehmen ist kompliziert und einfach, schwer und leicht zugleich! Fassen wir Mut und nehmen wir Gottes Segen in Anspruch, damit es oft gelingt. Es ist jetzt an der Zeit, darüber zu reden, dafür Ideen zu entwickeln und dafür zu beten.

Amen


ÖZ-Gottesdienst am 23. Februar 2014

Am 23. Februar 2014 feierten alle Gemeinden im Ökumenischen Zentrum gemeinsam Gottesdienst. Thema war: Wer ist mein Nächster? Wer ist meine Nächste? Tagtäglich sind wir mit dieser Frage konfrontiert: wenn wir von Menschen hören oder sehen, die in Not sind und Hilfe brauchen. Sind diejenigen, die gerade aus Syrien und anderen Ländern nach Deutschland geflohen sind, die alles verloren haben und mit nichts hier angekommen sind, meine Nächsten? Sind diejenigen, die am Ende ihrer Kräfte sind und Hilfe brauchen, auf der Straße leben, meine Nächsten?

Wegweisungen zu diesen Fragen gab uns die Geschichte, die Jesus dem Gesetzeslehrer aus dem Lukasevangelium  (Lukas 10, 25-37) erzählte. Wer ist mein Nächster? Die Geschichte handelt von Räubern und einem Menschen, der  von  diesen Räubern misshandelt und ausgeraubt wurde. Dabei kommen auch ein Levit, ein Priester und ein Samariter vor. Wer waren diese Menschen?

Wir – dieses Mal Priester Stojan Barjaktarevic, Pfarrer Merga Negeri und ich – haben uns diese Frage bei der Vorbereitung gestellt und versucht, dem in unserer gemeinsamen Predigt nachzugehen.

Deutlich wurde uns dabei, dass der Mensch,  der nach Jericho ging, ja zunächst in Ruhe seines Weges ging. Ein Mann, der Kleidung anhatte, wahrscheinlich etwas zu essen und zu trinken und ein Ziel hatte, nämlich Jericho. Und dann änder­te sich sein Leben kom­plett. Räuber überfielen ihn, zogen ihn aus, schlu­gen ihn und machten sich davon. Sie ließen ihn halb tot liegen. So lag er da – auf Hilfe angewiesen. So kommen auch  Flüchtlinge nach Deutschland. Alles verloren, kein Halt, keine Möglichkeit, alleine das  Leben zu bestehen, und weiterzugehen.

Wir vergessen oft, wenn wir Menschen in Not sehen, dass sie ein Leben gelebt haben vor dieser Notsituation. Wir nehmen nicht wahr, dass sie viele Kräfte, Stärken und Ziele hatten und noch haben. Wir sehen sie als Opfer und blenden die anderen Teile ihres Lebens aus.

Und die Räuber: Wer waren sie? In der Geschichte  haben sie zugeschlagen und einen Menschen halb tot liegen gelassen. Wer sind heute die Räuber?  Es sind Menschen und von Menschen geschaffene Strukturen, die Menschen zerstören und ihnen alles nehmen und sie in die Flucht treiben. Oft werden die Räuber  gar nicht genau in den Blick genommen. Die genaue Situation und deren Ursachen werden ignoriert. Nur derjenige, der am Straßenrand liegt wird gesehen – als Opfer – abgetrennt von den Tätern.

Jesus hat sein Gleichnis in eine konkrete Situation gestellt hat. Räuber haben einen Menschen zu einem Hilfsbedürftigen gemacht. Der gesellschaftspolitische Zusammenhang, in der die Hilfe nötig wurde, wird kurz und knapp beschrieben. Die Not hat zumeist ganz konkrete Ursachen. Teil unserer Hilfe muss auch immer ein Bekämpfen der Ursachen von Gewalt und Not sein.

Levit und  Priester, gottesfürchtige und Verantwortung für Menschen tragende Menschen gingen vorüber. Ein Spiegelbild für heute? Wie oft passiert dies auch heute?

Und zuletzt nun der Samariter: Er sieht den misshandelten Mann und  tut, was nötig ist, dass der Mann wieder auf die Beine kommen kann. Und er fragt andere um Unterstützung. So bittet er den Wirt gegen Bezahlung, für den Mann zu sorgen, bis er wiederkommt. Danach geht er weiter seines Weges.

Jesus fragt den Gesetzeslehrer im Anschluss: Was meinst du, welcher von den dreien sei der Nächste dieses Mannes geworden, der den Räubern in die Hände gefallen war?

Er stellt dem Schriftgelehrten eine Gegenfrage. Bei der Frage: Wer ist mein Nächster? bin ich im Mittelpunkt des Geschehens und alle Anderen sind um mich herum, manche näher und manche weiter.  Aber bei der Frage: welcher von den dreien ist der Nächste dieses Mannes, ist der Mann, der unter die Räuber gefallen ist, im Mittelpunkt. 

Der Schriftgelehrte hat Jesu Botschaft verstanden, denn er antwortet Jesus auf seine  Frage: „Der ihm Barmherzigkeit erwiesen hat.“ Bei ihm steht jetzt auch der Hilfsbedürftige im Mittelpunkt. Jesus gibt ihm mit auf seinen Weg: „So mache auch du dich auf und handle entsprechend!“

Erst in der konkreten Situation zeigt sich, was ein Sehen und Wegsehen und was ein Hinsehen und ein Hingehen ist. Das Gleichnis Jesu führt uns zur direkten Hilfe. Liebe und Barmherzigkeit ist konkret. Die Notleidenden sind im Mittelpunkt.

Die Frage ist: Wem werden wir Nächste? Wer braucht unsre Hilfe? Wer kann uns bei der Hilfe unterstützen?

Gisela Egler-Köksal



 ÖZ-Gottesdienst: Sonntag, 29. September 2013, 10 Uhr
Festgottesdienst zum 35-jährigen Bestehen des Ökumenischen Zentrums
      

ÖZ-Gottesdienst
„Lasst die Kinder
zu mir kommen“

Beten, Lieder aus verschiedenen ökumenischen Traditionen singen und hören, Agapemahl miteinander feiern – dazu laden wir gemeinsam mit den Partnergemeinden im Ökumenischen Zentrum Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein. Es predigen: Alex Atew und Christiane Seiverth. Zum anschließenden Imbiss erbitten wir Salate, Kuchen und Obst.


Sonntag, 25. September 2012, 10 Uhr 





Der Gottesdienst am 27. Februar 2011 stand unter dem Motto des Weltgebetstags:
"Wie viele Brote habt Ihr?"

Die Predigt hatten sich die drei Partnergemeinden untereinander aufgeteilt. Pfarrerin Gisela Egler-Köksal stellte den Evangeliumstext in den Kontext der Weltgebetstagsarbeit. Stefan Barjaktarevic verlas Gedanken seines Vaters Priester Stojan Barjaktarevic zum Hunger der Menschen nach dem himmlischen Brot.  Und Ebisse Gudeta von der Oromo Gemeinde, die zurzeit in Göttingen und Herrmannsburg Interkulturelle Theologie studiert, legte den Text im Blick auf unsere weltliche Verantwortung aus.


Der Gottesdienst am 26. September 2010, 10 Uhr stand unter dem Thema "Gottes Schöpfung feiern". Damit wurde eine Anregung der Orthodoxen Kirchen aufgenommen, jeweils im September einen Tag der Schöpfung zu feiern.  Die Predigt hielt Dekan i.R. Jürgen Reichel-Odié, die musikalische Gestaltung hatte Gerald Sebudde.


Im ÖZ-Gottesdienst im Februar 2010 predigte Priester Stojan Barjaktarevic von der Serbischen Gemeinde über das orthodoxe Verständnis des Fastens. Anschließend gab es ein "Fastenbuffet" mit Brot, Oliven und Obst.



 
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